Reparaturkostenkalkulation

Reparaturkostenkalkulation – ein Blick hinter die Kulissen

Unmengen an Daten, die tagtäglich gebündelt und aufbereitet werden müssen, komplexe Prozesse, die im Hintergrund laufen und Zukunftsthemen, die entwickelt werden müssen. Dass unserer Produktlinie für die Fahrzeuginstandsetzungs-kalkulation so schnell nicht langweilig wird, wussten wir, aber was genau hinter den Kulissen dieser Abteilung passiert, hören wir gespannt im neusten DAT-Podcast mit Michael Manske.

Samira Jakobs

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Hallo Michael, was genau machst du bei der DAT?

Hallo! Ich leite zusammen mit meinem Kollegen Markus König die Produktlinie für die Fahrzeuginstandsetzungskalkulation. Vom Hintergrund bin ich Wirtschaftsinformatiker, kümmere mich also mehr um die Softwarebestandteile, Schnittstellen, die fachliche Konzeption in den Anwendungen, also um die Kundenanwendung, wie wir das nennen.

Wir wollen ja heute über die Reparaturkostenkalkulation sprechen. Wie kommen denn die Daten überhaupt in die SilverDAT?

Also Basis bei uns sind bekanntermaßen ja immer Daten von Herstellern und Importeuren. Also die DAT-Reparaturkostenkalkulation versucht so nah wie möglich an den Angaben der Hersteller und Importeure zu arbeiten. Das ist auch unsere entscheidende Datenquelle. Die Schwierigkeit, bzw. die Aufgabe, die wir dort abbilden, ist, diese ganz unterschiedlichen Datenquellen in eine einheitliche Struktur zu bekommen, damit der Anwender nicht unterscheiden muss, ob er ein Fahrzeug von Hersteller A oder B reparieren lässt. Sondern die Daten werden immer gleichartig präsentiert und der Funktionsumfang ist immer möglich gleichartig. Da steckt eine ganze Menge an Automatisierung dahinter, diese riesigen Datenmengen überhaupt regelmäßig verarbeitet zu bekommen und aber immer auch noch eine ganze Menge an Datenengineerings-Leistung. Das heißt, noch sehr viele manuelle Datenaufbereitung, ein ganz komplexes Thema. Dabei ist die Ressource Mensch ganz entscheidend beteiligt.

Ihr habt ja auch eine der größten Abteilungen innerhalb der DAT.

Genau deswegen. Weil der Mensch und die Intelligenz bei der Aufbereitung ganz wichtig ist. Unsere Dateningenieure sind alles Menschen, die fünf bis zehn Jahre Berufserfahrung im Werkstattumfeld haben. Das ist kein Job, an den man einen Laien ransetzen kann, sondern die Dateningenieure müssen eine Vorbildung haben und ein Wissen und Verständnis vom Fahrzeug. Das gilt für DAT ja generell; Automobilbegeisterung gehört bei uns dazu.

Jetzt arbeitest du ja tagtäglich am Fortschritt der SilverDAT. Kann man sagen, in welche Richtung ihr das weiterentwickelt?

Es gibt Themen, an denen wir dauerhaft arbeiten und es gibt natürlich Zukunftsthemen. Eines ergibt sich automatisch durch die steigende Komplexität; wir bringen immer mehr Automation in die Prozesse um überhaupt so eine SilverDAT mit all den Daten und Logiken anbieten zu können. Das heißt, die automatisierte Verarbeitung von Daten ist ganz elementarer Bestandteil dessen, an dem wir täglich entwickeln. Und dann gibt es natürlich die technischen und funktionalen Sachen. Technische Weiterentwicklung ist ganz klar Geräteunabhängigkeit. Dann haben wir Integration; der Prozessgedanke ist heute viel wichtiger. Sprich, so eine Reparaturkostenkalkulation ist ja schön und gut, nur ein Betrieb oder Sachverständigenbüro hat einen gewissen Prozess, wo diese Kalkulation eingebettet werden muss. Und diese Integrationsfähigkeit über Schnittstellen in Fremdsysteme, mit Fremdsystemen, das ist ein ganz entscheidendes Thema. 

Wenn ich dich da richtig verstehe; die SilverDAT aus dem Bereich nur Kalkulieren wird immer mehr ein Werkzeug für die Werkstätten. Oder?

Ja, im Grunde ist die Reparaturkostenkalkulation immer „nur“ ein Werkzeug gewesen. Sie erfüllt eine gewisse Aufgabe, einen gewissen Zweck, aber diese Integration in die Werkstattprozesse, in die Autohausprozesse, auch in die Sachverständigenprozesse, das ist viel wichtiger. 

Und das ist auch immer unser Anspruch; wir versuchen, allen Beteiligten im Prozess Hilfestellung zu geben und dafür ist das das Werkzeug.

Was noch hinter den Kulissen dieser Produktlinie passiert und was die Lieblingsfunktion von Michael Manske ist, erfahren Sie im DAT-Podcast. Jetzt reinhören auf Spotify & Co!

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